Urlaub in Chile – einem der schönsten Länder der Erde.

Es gibt eine kleine Legende, die die Entstehung Chiles, dieses Landes mit der verrückten Geografie und der schier unerschöpflichen landschaftlichen Vielfalt, erklären soll: „Als der Schöpfer die in sieben Tagen geschaffene Welt begutachtete, entdeckte er überall noch ein paar Reste: Vulkane, Eis, Flussschlingen, Berge, Wüstenstücke und Urwaldfetzen. Auf sein Geheiß hin schütteten die Engel all diese Reste hinter den Anden zusammen. Und so entstand Chile - das vielgestaltigste Land unseres Planeten.“
Chile ist ein lang und schmal – es erstreckt sich über eine Länge von 4300km bei einer Breite von durchschnittlich nur 190km. Daraus ergibt sich, dass man bei einer individuellen Chilereise die trockenste Wüste der Erde genauso besuchen kann wie die Ausläufer eines Eisfeldes. Aber man darf nie die Entfernungen außer Acht lassen! Ganz Chile bereisen zu wollen ist wie, wenn man in einem Urlaub von Schottland in die Sahara reisen möchte – das geht nur mit Inlandsflügen und der Einschränkung, immer nur wenig Zeit an einem Ort verbringen zu können. Aber egal, ob man sich einen Überblick über das ganze Land verschaffen möchte oder sich lieber eine Region herauspickt, die man intensiver bereisen möchte – Chile überzeugt immer wieder mit seiner überwältigenden Natur!

Im Norden erstrecken sich die Atacama-Wüste und das Hochland des Altiplano. Hier gibt es riesige Sanddünen, Vulkane und Salzseen zu bewundern. Einige der berühmtesten Sternwarten liegen im Norden Chiles, weil die Luft so klar ist und keine Wolken den Blick in den Himmel trüben.

Weiter nach Süden wird die Landschaft grüner, Wein- und Obstanbaugebiete haben hier ihren Platz. In den Weingütern kann man köstliche Weine verkosten und zuschauen, wie sie produziert werden. Die Region rund um Santiago lockt hingegen mit den Angeboten einer weltgewandten Großstadt, während sich an der Küste mit Viña del Mar und Valparaiso wunderschöne Küstenstädte anschließen.

Dann kommt man in das Seengebiet, das landschaftlich etwas an Mitteleuropa erinnert, weil es auch grün und hügelig ist, sich viele Seen entdecken lassen. Vulkane reihen sich aneinander. Immer grüner wird es, je weiter man in den Süden vorstößt, aber auch wilder und menschenleerer – Natur pur! Gletscher reichen teilweise bis fast an die Straße herab, die Seen haben wundervolle Farben und die Berge der Anden spiegeln sich im Wasser. Wenn man dann nach Patagonien kommt, sieht man Guanacoherden grasen, Kondore ziehen über unseren Köpfen ihre Kreise.




Cerro Torre (spanisch: „Turm-Berg“)



Chile – ein Land für Naturliebhaber, das genug Sehenswertes für monatelange Reisen bereithält – sehen Sie selbst!